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Holzfassaden – mit natürlichen und nachhaltigen Baustoffen voll im Trend

Holzfassaden – mit natürlichen und nachhaltigen Baustoffen voll im Trend

Die moderne Architektur greift häufig und gern zu ökologisch sinnvollen Baustoffen. Das muss bei Holz aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass die Gestaltung altmodisch und rustikal ausfällt – ganz im Gegenteil: Schlichtes Holz ohne Verzierungen lässt sich sehr ansprechend mit modernen Baustoffen wie Edelstahl und Beton kombinieren. Neubauten entstehen daher oft mit Holzfassaden. Holz ist ein nachwachsender und umweltschonender Baustoff, der ausserdem sehr gute Wärmedämmeigenschaften mitbringt. Selbst wenn dir kein Neubau vorschwebt, sondern vielleicht nur ein Umbau mit neuer Fassadengestaltung, ist die Planung einer Holzfassade eine hervorragende Idee.

Welches Holz eignet sich für Holzfassaden?

Das Holz für Fassadenbretter muss nicht unbedingt besonders stabil sein, da es keine Lasten tragen muss. Witterungsbeständige Holzarten sind auch aus europäischem Anbau erhältlich, falls du lieber auf Tropenholz verzichten möchtest. Einige heimische Holzsorten lassen sich gut auch ohne vorherige Imprägnierung verwenden. Ein kurzer Überblick:

  • Europäische Hölzer (naturbelassen verwendbar): Lärche, Kiefer, Douglasie und Eiche
  • Europäische Hölzer (mit Imprägnierung): Fichte, Esche, Tanne und Buche
  • Tropenholz (naturbelassen verwendbar): Teak, Bangkirai und Wenge

Wenn du dich für ein Tropenholz begeisterst, kannst du darauf achten, dass es nicht aus illegalen Rodungen stammt. Dabei helfen dir Zertifikate und Gütesiegel der Holzwirtschaft wie beispielsweise FSC und PEFC.

Welche Handwerksbetriebe arbeiten im Holzbau?

Holzfassaden kann am besten eine Schreinerei oder eine Zimmerei anbieten. Die qualifizierten Fachhandwerker beschäftigen sich fast ausschliesslich mit Arbeiten, die alltäglich im Holzbau anfallen. Die erforderlichen Produkte für Holzfassaden kann jede Schreinerei problemlos liefern und natürlich verfügen professionelle Handwerker auch über die nötige Technik, um Holz fachgerecht zu verarbeiten.

Welche Produkte gibt es für Anstrich und Pflege?

Wenn du deine Holzfassade im skandinavischen Stil farbig anstreichen möchtest, spricht nichts dagegen. Ein guter Wetterschutzlack bewahrt die Oberfläche vor Lichtalterung und Witterungsschäden – egal, welchen Farbton du dir wünschst. Holzfassaden lassen sich ausserdem mit Öl behandeln, um ihre Oberfläche zu schützen. Öle erhalten die natürliche Holzoptik und machen das Farbenspiel etwas intensiver. Öle gelten zudem als besonders umweltfreundliche Holzpflegeprodukte.

Die seit Jahrzehnten bewährte Holzlasur ist nach wie vor eine weitere gute Methode, Holz im Aussenbereich vor Witterungseinflüssen zu schützen und so die Lebensdauer von Holzfassaden zu verlängern. Wie oft der Holzschutz erneuert werden muss, lässt sich nicht allgemeingültig festlegen, weil es dabei sehr auf die Witterungsverhältnisse vor Ort ankommt. Etwa alle fünf bis sieben Jahre solltest du damit rechnen, deine Holzfassade neu streichen zu müssen.

Welche Architektur passt zu Holzfassaden?

Im Zusammenhang mit Holzbau denkt vielleicht der eine oder andere zuerst an alte Bauern- oder Fachwerkhäuser mit gedrechselten Balkongeländern und aufwendig verzierten Balken an den Giebeln. Doch auch wenn du kein traditionelles Holzhaus im rustikalen Stil möchtest, eröffnet dir der moderne Holzbau viele Möglichkeiten. Holzfassaden lassen sich auf sehr viele verschiedene Arten gestalten. Beschichtet mit farbigem Lack geht zwar die Holzoptik verloren, aber die typischen Eigenschaften des Baustoffes Holz bleiben erhalten.

Falls moderne Architektur eher deinen Geschmack trifft, musst du trotzdem nicht auf eine Holzfassade verzichten. Zusammen mit anderen modernen Bauelementen wie zum Beispiel Dacheindeckungen aus Zinkblechen können Fassaden aus unbehandeltem Holz auch geradezu futuristische Bauwerke verkleiden.

Wie sieht die Fassade eines Holzhauses aus?

Häuser, die vollständig aus Holz bestehen, können in zwei Varianten errichtet sein: Ist es ein Haus aus Massivholz, sind die Bohlen, die die Wände bilden, auch von aussen sichtbar und erhalten keine zusätzliche Fassadenverkleidung. Ein Holzhaus kann aber auch Wände aus Holzständerwerk und Spanplatten haben. In diesem Fall wird eine Verschalung aus Holz von aussen als Fassade aufgebracht. Holzfassaden geben deswegen nicht immer einen Hinweis darauf, ob es sich tatsächlich um ein Holzhaus handelt. Eine Holzverschalung sieht immer gleich aus. Ob sie auf Mauerwerk oder Holzwänden montiert wurde, macht keinen Unterschied.

Wieso gibt es andere Holzprodukte für den Innenausbau?

Für den Innenausbau empfehlen sich andere Holzarten und -produkte als für die Fassadengestaltung. Im Aussenbereich kommt es darauf an, dass das verwendete Holz besonders widerstandsfähig ist. Das lässt sich einerseits mit Imprägnierungen oder Oberflächenbehandlungen erreichen, deren Verwendung im Innenbereich aus gesundheitlichen Gründen nicht empfehlenswert ist. Zum anderen können Treppen oder ähnliche Holzelemente in Gebäuden wegen der geringeren Anforderungen aus preiswerteren Hölzern hergestellt werden, wenn ihre Optik dem Bauherren zusagt.

Warum müssen Holzfassaden hinterlüftet konstruiert sein?

Eine Fassade aus Holz wird als separates Element auf die Aussenwände aufgebracht, die aus verschiedenen Baustoffen bestehen können. Diese Schale aus Holz kommt bei jeden Regen mit Feuchtigkeit in Kontakt. Das lässt sich nicht verhindern. Damit diese Feuchtigkeit sich nicht festsetzen kann, müssen Holzfassaden immer wieder vollständig trocknen können. Deshalb ist eine Holzverschalung so konstruiert, dass auch auf der Rückseite Luft zirkulieren kann. Andernfalls könnte sich dort Feuchtigkeit festsetzen. Das würde nicht nur das Wachstum von Pilzen und Bakterien fördern, sondern könnte auch dazu führen, dass das ständig feuchte Holz aufquillt.

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