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Katzentüre einbauen – überall möglich und einfach durchzuführen

Katzentüre einbauen – überall möglich und einfach durchzuführen

Deine Samtpfote möchte ständig hinaus und kurz darauf steht sie wieder miauend vor der Tür oder vor dem Fenster. Das kann am Ende dazu führen, dass der Haussegen schief hängt. Eine Katzenklappe einzubauen, kann dieses Problem lösen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Katzentüre richtig zu platzieren. Eine Katzenschleuse kann in Glas und Holz montiert werden. Ausserdem kannst du durch einen Chip verhindern, dass fremde Tiere den Durchgang benutzen. Eine Katzentüre einbauen, bedeutet Freiheit für dich und deine Katze. Wir sagen dir, worauf du achten musst.

1. Den richtigen Platz für die Katzenklappe finden

In einem Eigenheim sollte der Aus- und Eingang für die Katze ebenerdig sein. Dafür eignen sich vor allem Türen. Die Eingangstür ist oft nicht die beste Wahl für die Katzentüre, wenn eine Strasse direkt vorbeiführt. Ein ähnliches Handicap ist die Einfahrt zur Garage. Beides bedeutet eine Gefahr für die Katze. Auch ein kleiner Vorgarten als Abgrenzung zur Strasse reduziert das Risiko nur bedingt. Ideal ist eine Türe zum Garten. Hier kommt die Kellertüre oder die Terrassentüre infrage. Ein ebenerdiges Fenster ist ebenfalls eine Option. Achte dann aber darauf, dass ein breites Fensterbrett als Sprung- und Landemöglichkeit vorhanden ist.

In einer Wohnung bietet sich besonders eine Balkon- oder Terrassentür oder ein Fenster im Erdgeschoss an. Deine Wohnung liegt im Parterre? Prima, dann kann die Katze die Grünanlage der Siedlung erobern. Du wohnst in den oberen Stockwerken? Dann ist der Balkon der zusätzliche Freiraum deiner Katze. Beachte aber, dass der Balkon für den Stubentiger sicher sein muss. Zusätzlich zum Einbau der Katzentüre solltest du hier auch ein Katzennetz installieren. Dieses verhindert den Sturz aus den oberen Etagen.

2. Bei Mietobjekten die mietrechtlichen Vorgaben beachten

Du wohnst zur Miete? Bevor du eine Katzentüre einbauen kannst, musst du unbedingt die Zustimmung deines Vermieters einholen. Eine Katzentüre einzubauen, gehört zu den baulichen Veränderungen. Den Innenausbau darfst du als Mieter wiederum nicht ungefragt verändern. Manche Vermieter sind ohne Einschränkungen mit einer Tierklappe einverstanden. Andere wollen bei deinem Auszug den Originalzustand des Innenausbaus wieder hergestellt haben. Das bedeutet für dich, dass beim Auszug alle „beschädigten Gegenstände“ ersetzt werden müssen. Dazu gehört dann auch die mit einer Katzentüre modifizierte Tür. Egal, wie sich dein Vermieter entscheidet, halte es auf jeden Fall schriftlich fest. Damit kannst du dir späteren Ärger ersparen.

3. Rufe einen Handwerker, um die Katzentüre einzubauen

Der Vermieter kann die Montage der Tierklappe durch einen Handwerker verlangen, etwa durch einen Schreiner für Holztüren oder einen Glaser bei Verglasungen. Die Kosten für die Arbeiten musst generell du tragen. Wenn du handwerklich nicht so begabt bist, ist ein Handwerker ebenfalls eine gute Lösung. Der Schreiner oder Glaser baut dir dann die gewünschte Katzentüre ein. Ausserdem achtet er bei der Katzenschleuse auf die Isolation und die Dämmung, die sich auf die Heizkosten auswirken kann.

4. Kläre bei Fensteröffnungen ab, aus welchem Glas dein Fenster besteht

Bei einer einfachen Fensterverglasung ist eine Katzentüre einzubauen kein Problem. Diese Verglasungen findest du oft bei Altbauten. Bei neueren Objekten werden häufig verschiedene Arten von Scheibenglas verwendet, etwa für den Wärmeschutz, Schallschutz oder Brandschutz.

Bei diesen Kategorien gibt es noch einige Variationen. Für die Isolation und die Dämmung können unterschiedliche Glasscheiben verbaut sein. Für Isolierglas werden mindestens zwei Einzelscheiben verwendet. Kläre beim Fachmann oder beim Hersteller ab, für welchen Katzendurchgang deine Verglasungen geeignet sind.

5. Sichere deine Katzenschleuse vor dem Zutritt anderer Tiere

Damit nur deine Samtpfote ins Haus kann, gibt es verschiedene Katzenklappenmodelle, die andere Katzen draussen halten. Du kannst für deine Katzentüre unter drei Möglichkeiten wählen:

  • Mikrochip
  • Infrarot
  • magnetischer Halsbandanhänger

Diese Modelle funktionieren mit Strom oder Batterie. Beim magnetischen Halsbandanhänger gibt es mechanische Produkte.

6. Reguliere die Nutzung der Katzenklappe

Du möchtest nicht, dass dein Stubentiger 24 Stunden uneingeschränkt den Katzendurchgang nutzen kann? Bei den mechanischen Katzentüren gibt es verschiedene Möglichkeiten, dies zu verhindern. Für die Verwendung stellst du die Tür lediglich auf „offen“ oder „geschlossen“. In der einfachsten Variante handelt es sich um eine 2-Wege-Tür. Beispielsweise stellst du den Mechanismus nachts auf verschlossen. Damit verhinderst du, dass deine Katze in der Nacht herumstreunt. Mehr Optionen hast du bei der 4-Wege-Tür.

  • offen
  • verschlossen
  • Eingang offen (von draussen nach drinnen)
  • Ausgang offen (von drinnen nach draussen)

7. Sind alle Fragen geklärt, geht es ans Katzentüre einbauen

Du hast alles geklärt? Hier noch einmal alles Wichtige als Checkliste:

  • Du hast den Platz für die Katzentüre einbauen gefunden.
  • Der Vermieter wurde gefragt.
  • Die Glasart deiner Verglasungen ist geklärt.
  • Du hast dich für einen Katzenklappentyp entschieden.
  • Du weisst, wie gross deine Katze ist.

Dann kannst du jetzt die Katzentüre einbauen:

  • Modell kaufen (Baumarkt, Tierfachhandel, online)
  • Klappe abmessen
  • Montageort mit den Umrissen und Haltepunkten der Tierklappe markieren
  • Ausschneiden mit Stichsäge oder Glasschneider
  • Einsetzen
  • Festschrauben mit Schraubenzieher – fertig

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