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Fugenloser Bodenbelag: glatt, ohne Spalten und Übergänge, dafür individuell – so modern und vielseitig sind fugenlose Böden

Fugenloser Bodenbelag: glatt, ohne Spalten und Übergänge, dafür individuell – so modern und vielseitig sind fugenlose Böden

Eine gleichmässige, glatte Fläche, die sich ohne Ritzen durch einen Raum zieht – das ist ein fugenloser Bodenbelag. Früher gab es ihn fast nur im Industriebereich, etwa in Spitälern, Fabriken und Supermärkten. Heute tritt der Giess- oder Spachtelboden seinen Siegeszug auch im privaten Bereich an. Seine positiven Eigenschaften bereichern die Architektur, selbst im Garten spielt er seine Stärken aus. Er ist rutschfest, hitzebeständig und strapazierbar. Fugenloser Bodenbelag macht sich gut in Küche, Bad und Wohnzimmer. Unzählige Materialien und Marken tummeln sich mittlerweile auf dem Markt. Wir zeigen, wie vielseitig und individuell fugenloser Bodenbelag ist und worauf du achten musst.

Was sind die Vorteile eines fugenlosen Spachtelbodens?

Ein gleichmässiger Bodenbelag ohne Fugen macht den Wohnbereich und das Bad grosszügig. Er unterstützt ein geräumiges Wohnen mit offener Optik. Da jegliche Muster oder Übergänge fehlen, wirkt er ruhig und homogen. Das gibt dir Raum, deine Möbel oder Accessoires zu inszenieren. Dabei bist du auch in der farblichen Gestaltung ausgesprochen variabel. Mische unterschiedliche Farbtöne ganz nach deinem Gusto und Einrichtungsstil. Ändert sich dein Geschmack, trägst du einfach ein bis zwei neue Schichten auf. Ein fugenloser Spachtelboden ist robust und hält selbst Kleinkinder und Haustiere aus. Zudem ist er:

  • emissionsfrei
  • wohngesund
  • hygienisch
  • pflegeleicht

Du kannst sogar unter deinem fugenlosen Bodenbelag eine Fussbodenheizung verlegen. Gerade bei einer Betonoptik sorgt sie für angenehme Fusswärme – eine hervorragende Lösung im Bad oder Wohnzimmer.

Welche Arten von fugenlosem Bodenbelag gibt es?

Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen Spachtelboden und Giessboden. Der Spachtelboden braucht kein Wasser und wird in zwei bis vier Schichten auf den Untergrund gespachtelt. Mit einer Stärke von 1,5 bis 3 Millimetern ist er dünner als ein Giessboden. Daher kann er auch gut auf eine bestehende Beschichtung aufgetragen werden. Der Giessboden muss mit Wasser angerührt werden. Dann wird er auf dem Untergrund ausgeleert. Eine Igelwalze sorgt für die Entlüftung, damit sich keine Luftbläschen bilden. Danach wird die Schicht an der Oberfläche abgespachtelt und versiegelt.

Wie unterscheiden sich die individuellen fugenlosen Bodenbeläge in der Architektur?

Wir haben nachfolgend einige fugenlose Bodenbeläge ausgewählt, die deine Architektur bereichern. Zudem zeigen wir ihre Eigenschaften und Unterschiede auf. Inzwischen gibt es fugenlose Böden, die auch als Wandbelag aufgetragen werden können.

  1. Terrazzoböden: aus gebrochenen Steinen, die mit Kunstharz, Zement und Zuschlagstoffen gebunden sind. Daher sehen sie aus wie ein Steinteppich. Sie machen sich gut in der Küche, im Garten oder sogar als Treppen. Eine schier unerschöpfliche Auswahl an Farben und Mustern ist verfügbar. Terrazzoböden eignen sich nicht für Fussbodenheizungen. Sie können jedoch permanent nachgeschliffen werden und halten daher extrem lange.
  2. Fliessmörtelboden geschliffen: Mit Fliessmörtelböden gestaltest du völlig neue Estriche und Betonböden. Beim Umbau oder Neubau werden in der modernen Architektur oberflächenfertige Böden immer bedeutender. Estriche gewinnen als fugenloser Bodenbelag ständig an Bedeutung. Mittels neuer Technologien lassen sich Estriche und Betonböden vielfältig gestalten. Sie werden geschliffen und anschliessend mit Spezialfarben aufgewertet.
  3. Tonartiger Solum-Boden: Er speichert Wärme, ist weich und eignet sich für Fussbodenheizungen. Gleichwohl kann er in unterschiedlichsten Farben leuchten – ein Gewinn für dein Bad.
  4. Steinholzboden Euböolith: ein Produkt aus Holzfasern und Stein mit Magnesiumchlorid als Bindemittel. Der Steinholzboden eignet sich hervorragend für die Altbau-Sanierung.

Welche Marken bieten die bekanntesten fugenlose Bodenbeläge für Bad, Küche und Garten?

Das Schweizer Produkt Naturofloor basiert auf den Rohstoffen Quarzsand und Weisszement. Es gilt als das Original unter den mineralischen fugenlosen Bodenbelägen. Es hat eine individuelle Struktur mit schönen Schattierungen, ist sehr strapazierbar und pflegeleicht. Naturofloor kannst du als Boden- oder Wandbelag einsetzen. Das Naturprodukt wird in mehreren Schritten durch zertifizierte Fachhandwerker von Hand appliziert. Unter der Marke Pandomo gibt es Nivelliermassen für unterschiedliche Ansprüche. Sie eignet sich sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich für extrem beanspruchte Bodenflächen. Gleichwohl führt Pandomo einen Dünnschichtspachtel für Wände, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen sollen. Die Oberfläche verändert sich dabei je nach Lichteinfall und setzt Akzente.

Wie kann ich fugenlosen Bodenbelag selbst machen?

Heute findest du für alle Giess- und Spachtelarbeiten Tutorials im Internet. Theoretisch kannst du einen fugenlosen Bodenbelag selbst herstellen. Da es sich dabei jedoch um einen komplexeren Vorgang handelt, ist davon dringend abzuraten. Als Laie bist du leicht von den verschiedenen, minutiös geplanten Arbeitsschritten überfordert. Zudem benötigst du ein Team an Spezialisten und Spezialwerkzeug – dem Ergebnis zuliebe.

Warum brauche ich für fugenlose Bodenbeläge Fachhandwerker?

Dein fugenloser Bodenbelag soll ein Blickfang und Unikat werden. Daher solltest du einen Fachhandwerker beauftragen, der sich mit Giess- oder Spachtelböden auskennt. Damit erhältst du deinen individuellen Bodenbelag, der deine Qualitätsanforderungen erfüllt und an dem du jeden Tag Freude hast.

Was kostet ein fugenloser Bodenbelag?

Fugenlose Bodenbeläge sind nicht günstig. Zwar sind die Materialkosten niedrig, jedoch sind sechs bis neun Arbeitsschritte notwendig. Daher solltest du für einen fugenlosen Bodenbelag zwischen 80 und 150 Euro pro Quadratmeter einplanen. Achte beim Verlegen darauf, dass nicht an der Untergrundvorbereitung gespart wird.

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